Archive for the ‘german’ Category

* ein frühsommer.elfen.menü

Posted on June 11th, 2010 by admin. Filed under german, just thinking of....


walderdbeer eichblatt salat … hibiscus olivenöl vinaigrette

geeiste gurkensuppe … ingwer hippe

erbsen rosen risotto … lachsforelle tempura

vanille nektarinen espuma … schokoladen madeleines

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* pan di spagna

Posted on May 17th, 2010 by admin. Filed under Uncategorized, german.


… schmeckt mit einem feinen frischen obstsalat oder zu einem guten kaffee,
als frühstück oder dessert …

pan di spagna

ofen auf 180°c vorheizen.
350 g marzipan (min. 50% mandeln),
zeste einer halben orange und
einige tropfen orangenblütenwasser
in küchenmaschine langsam mit blatt schlagen.

6 bio eier, eines nach dem anderen, zufügen
und 5 minuten schlagen,
dann den besen verwenden und 10 minuten bei hoher geschwindigkeit schlagen, damit die masse sehr schaumig wird, wie ein sabayon …

währendessen 150g mehl und
½ tl backpulver mischen
und 100g butter schmelzen.

1el der masse hinzufügen,
dann mehl einsieben und auch butter unterheben.
in gebutterte formen einfüllen und 30 min. backen.
in den formen etwas abkühlen lassen und komplett abgekühlt in folie geben und dem pan di spagna mindestens 1-2 tage zeit geben,
um seinen guten mandelgeschmack zu entwickeln … geduld!

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* o hanami … kirschblüten

Posted on February 22nd, 2010 by admin. Filed under caterings, german.


ohanami
rauminstallation: rea mühlthau

im rahmen der ausstellungsreihe „don’t look back“ wurde ein galerie-raum in salzburg, die „koje 38“, für eine nacht in kirschblütenzauber getaucht. die besucher waren geladen ein japanisches picnic zu geniessen. jeder konnte sich eine kuschelige decke und einen platz auf der (kunst)wiese nehmen und bei einem glas wein - freundlicherweise zur verfügung gestellt vom weingut schmelzer-köllan aus gols im burgenland - die kirschblüte beobachten. zudem konnte man verschiedenste bento-versionen auswählen, kombinieren oder teilen.

ohanami
maria thonhauser, im hintergrund: rea mühlthau

ohanami
vegetarische sushi varianten

neben diversen frühlingshaften sushivariationen im typischen stil von rea mühlthau, der „koch-künstlerin“, gab es unter anderem auch kleine portionen von pika pika miso nasu - auberginen in deftiger miso-sauce mit paprika-julienne, horenso gomaae - blattspinat mariniert mit sesam und pinienkernen, avocado surimi sarada - avocado-salat mit surimi und tobikko-kaviar, tofu take sarada - salat mit frittiertem tofu und pilzen, hokkaido kabocha lasagne - kürbis soumen lasagne, topfenknödel - österreichische tradition mit chilikrokant evolution und kornblumen, matcha madeleines - madeleines mit grünem tee und haru keki - tonka-küchlein mit grenadine-kumquats und physalisfrüchten im sesamkrokant.

vereint zu den klängen von dem klassiker „sakura sakura“, „blume“ von den einstürzenden neubauten auf japanisch und „cherry blossom girl“ von air gab man sich der atmosphäre und dem „blütenschauen“ hin.

text: japan heute & morgen
pictures by courtesy of david röthler

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* fire and ice …

Posted on January 25th, 2010 by admin. Filed under about, german, just thinking of..., news.


alle kochen mit wasser …

und wir kochen immer schon mit feuer und eis …

und das war immer schon chemie

doch natürlich vermögen E 401 und E 509 zum beispiel wassermelonensaft in kaviarförmige kügelchen umzuwandeln … oder E 461 (methylcellulose) olivenöl zur suppennudelform zu transformieren … warum nicht?
und mit flüssigstickstoff kann man, wenn man beim ersten biss durch die nase ausatmet, aussehen wie ein wilder stier (dampfwolken kommen aus den nasenlöchern).
nicht schwierig (rezepte zum ausprobieren auf anfrage) und lustig bestimmt, aber warum unbedingt … zumindest warum dieses nachexerzieren?

natürlich begeistern mit adrià ferran und seine studien.
doch stumpfes nachverfolgen der techniken ist nicht mein weg.
ich bin für vorwärtsgehen, offenbleiben und veränderung … schön langsam ist die überbewertung dieser hype methoden einfach langweilig geworden.

icefire

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* about chopsticks and tempura …

Posted on January 8th, 2010 by admin. Filed under asian food, german, just thinking of....


es besteht eine konvergenz zwischen kleinheit und essbarkeit: die dinge sind klein nur,
um gegessen zu werden; aber sie sind auch essbar, damit sie ihr wesen verwirklichen,
und dies wesen ist die kleinheit.
der einklang zwischen der östlichen nahrung und dem stäbchen kann nicht bloss funktioneller, instrumenteller natur sein. die lebensmittel werden in kleine stücke geschnitten, damir man sie mit den stäbchen fassen kann; aber die stäbchen sind auch deshalb da, weil die lebensmittel in kleine stücke geschnitten sind.

ein und dieselbe bewegung, ein und dieselbe form transzendieren hier den stoff und dessen werkzeug: die zerteilung: …
das stäbchen ist das essinstrument, das sich weigert zu schneiden, zu reissen, zu verstümmeln und zu stechen (sämtlich höchst begrenzte gebärden, die in den bereich der zubereitung, in die küche zurückgedrängt sind: der fischkoch, der den lebenden aal vor unseren augen enthäutet, exorziert in einem vorgängigen opfer ein für allemal den tod der nahrung).

mit den stäbchen ist die nahrung nicht länger beute, der man gewalt antut (fleisch, auf das man sich wild stürzt), sondern eine harmonisch verwandelte substanz. sie verwandeln den im voraus zerteilten stoff in vogelfutter und den reis in einen milchstrom;
mütterlich vollführen sie unermüdlich die gebärde des fütterns und überlassen unseren mit messer und gabel bewehrten esssitten die gebärde des beutemachens.

… die rohe speise ist bekanntlich die schutzgöttin der japanischen nahrung: alles ist ihr geweiht, und wenn die japanische küche sich stets vor dem essenden abspielt (das grundmerkmal dieser küche), so vielleicht, weil es gilt, durch das schauspiel den tod dessen, den man feiert, zu heiligen.
was da in der rohen nahrung (crudite, ein ausdruck den wir seltsamerweise im singular verwenden, um die sexualität der sprache zu bezeichnen, und im plural, um den äusseren, anormalen und leicht tabuisierten teil unser speisen zu verwenden) geehrt wird, ist offenbar nicht, wie bei uns, ein inneres wesen des lebensmittels, das blut (symbol der kraft des todes), aus dem wir durch transmigration die lebensenergie beziehen (bei uns stellt das rohe einen kraftvollen zustand dar, wie es auf metonyme weise etwa im würzen von tatar zum ausdruck kommt).
die japanische rohkost ist wesentlich visueller natur; sie bezeichnet einen gewissen farbzustand von fleisch und pflanzlicher nahrung (wobei die farbe sich niemals in einem katalog von tönen erschöpft, sondern auf ein ganzes spektrum von taktilen qualitäten des stoffes verweist;
so breitet sashimi weniger ein spektrum von farben aus als eines von widerständen: jener widerstände, die das rohe fischfleisch über die platte variieren lassen, indem sie es die stationen des schlaffen, des faserigen, des harten und des glatten durchlaufen lassen).
gänzlich visuellen charakters (für den blick gedacht, zusammengestellt und bearbeitet, ja für den blick eines malers oder zeichners), sagt die nahrung, dass sie nicht tiefgründig ist: die essbare substanz besitzt kein kostbares herz, keine verborgene kraft, kein lebengeheimnis: keine japanische speise hat ein zentrum (ein speisezentrum, wie es unser ritus mit sich bringt, der die mahlzeit in ihrem ablauf zu ordnen und die gerichte einzurahmen und mit überzügen zu versehen sucht); alles ist hier verzierung einer weiteren verzierung: zunächst weil die speise auf dem tisch oder auf einer platte niemals mehr als eine ansammlung von fragmenten darstellt, von denen keines durch eine ordnung des verzehrs privilegiert scheint: s

peisen heisst nicht ein menü, eine speisefolge einzuhalten, sondern mit einer leichten berührung der stäbchen bald hier, bald dort eine farbe aufzunehmen, ganz so als folge man einer eingebung, die in ihrer langsamkeit wie eine abgehobene, indirekte begleitung zu einer konversation erscheint (welche ihrerseits äusserst schweigsam sein kann). …

der koch (der überhaupt nichts kocht) nimmt einen lebenden aal, sticht ihm mit einer langen nadel in den kopf und häutet ihn. diese kurze, nasse (mehr als blutige), von einer kleinen grausamkeit erfüllten szene endet in einem spitzenwerk. der aal (das stückchen gemüse oder schalentier), in der pfanne kristallisiert wie ein salzburger kreppel, reduziert sich auf einen kleinen block leere, auf eine ansammlung von licht: die speise findet hier mit dem traum eines paradoxes zusammen: dem eines gegenstandes, der reiner zwischenraum ist und der umso provokativer wirkt, als die leere eigens dazu hergestellt ist, das man sich von ihr ernährt (gelegentlich gibt man der speise kugelgestalt, wie einer luftblase).

die tempura ist frei von jeder bedeutung, die wir gewöhnlich dem gebratenen beilegen: der schwere. das mehl findet hier zu seinem wesen, der verstreuten blume zurück; es ist so fein verteilt, dass es wie milch wirkt und nichr länger als brei erscheint. vom öl ergriffen, ist diese goldene milch von so geringer dichte, dass sie die speisestücke nur unvollkommen überzieht und das rosa einer garnele, das grün der pfefferschote oder das braun der aubergine durchscheinen lässt.

so nimmt man dem gebratenen, was für unser pfannengebackenes charakteristisch ist: die kruste, die hülle, die festigkeit.
… wir müssen in der tat auf jenen jungen künstler zurückkommen, der aus fisch und pfefferschoten spitzenwerk herstellt. wenn er unsere speise vor uns zubereitet und den aal von handgriff zu handgriff, von ort zu ort aus dem bassin in die weisse papierserviette überführt, die ihn am ende als durchbrochenes spitzenwerk aufnehmen wird, so geschieht das nicht (allein), um uns zu zeugen der hohen präzision und reinheit seiner kochkunst zu machen, sondern weil seine tätigkeit buchstäblich graphischen charakter hat: er schreibt speise in den stoff ein.
aus “das reich der zeichen” - von roland barthes …

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* ein herbst.wald.elfen.menü

Posted on November 8th, 2009 by admin. Filed under german, just thinking of..., menu.


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aperitif vom roten ingwer mit rosenknospen und goji beeren
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eis nebel suppe von topinambur und erdäpfeln
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momiji (rot ahorn) und pastinaken tempura mit salat vom schwarzen rettich
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agnolotti von totentrompeten und waldkräutern, mikoshi kürbis ragout
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pinien kern törtchen, mohn honig mousse mit brombeeren und tba
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heisse schokolade … “muy espesa” (sehr dick/dicht) in erwartung der schneeflocken …
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by reafood … ab 3 gästen möglich, preis auf anfrage …

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* der liebste platz auf dieser welt ist mir die küche …

Posted on October 30th, 2009 by admin. Filed under german, just thinking of....


der liebste platz auf dieser welt ist mir die küche.
ganz gleich, was sonst geschieht - in einer küche, an einem ort, an dem man kochen kann, da geht´s mir gut. wenn diese küche auch noch praktisch ist und alles darin seinen festen platz hat, wenn überall saubere tücher hängen und die weißen fliesen funkeln und blitzen, dann ist´s perfekt.
doch auch für wahnsinnig schmuddelige Küchen kann ich mich begeistern.
für küchen etwa, deren boden mit gemüseresten übersät ist und so schmutzig, dass die sohlen meiner schuhe schwarz werden, und deren boden eine riesenfläche hat; so was finde ich toll. vielleicht ragt darin ein riesiger kühlschrank auf, vollgestopft mit lebensmitteln, so vielen dass man leicht über den ganzen winter kommt. vor dem stehe ich, gelehnt an seine metallene tür. wenn ich den blick vom fettbespritzten gasherd und den angerosteten messern hebe,leuchten draußen vor dem fenster einsam die sterne.
übriggeblieben bin dann ich und die küche. ein tröstlicher gedanke, wenn ich mir vorstelle, nur ich allein wäre noch da. (banana yoshimoto in KiTCHEN)

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* frühsommer risotto mit rosen, erbsen und jungzwiebeln

Posted on June 25th, 2009 by admin. Filed under flowers, german, recipe.


all‘ onda … flüssig wie eine welle
für 6 personen als vorspeise

fond von erbsenschoten
1 el olivenöl
1 zwiebel, klein gewürfelt
250 g risottoreis
etwas weisswein
45 g butter
80 g ger. parmesan
salz
pfeffer
frühlingszwiebel fein gehackt
junge erbsen, schoten mit wasser aufgekocht
rosenblätter
fond erhitzen.
in topf mit schwerem boden olivenöl erhitzen.
zwiebel andünsten.
reis zufügen und rühren, bis er vom öl überzogen ist.
mit weisswein ablöschen.
hitze verstärken.
und unter rühren immer wieder mit wenig fond aufgiessen,
bis der reis cremig und weich wird, etwa 16 min.
am ende frühlingszwiebel weiss und erbsen beigeben, 2 min. weiterrühren.
mit butter und parmesan und ein wenig fond unter kräftigen rühren mischen. frühlingszwiebelgrün und rosenblätter einstreuen.

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* ö1 moment - kulinarium

Posted on June 21st, 2009 by admin. Filed under Uncategorized, german, news.


rea spricht über asiatische pasta …

june 26, 17:o9

oe1.orf.at/programm/200906262101.html

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* endlich … jemand, der schreibt, wie ich es wahrnehme … LOVE THIS

Posted on June 16th, 2009 by admin. Filed under flowers, german, just thinking of....


… nahrungsmittel, die menschen und tieren das leben schenken, bestehen letztlich aus pflanzlicher substanz, genauer gesagt, aus kosmischer lichtenergie, aus dem sonnenschein, den die pflanzen mit lichtsensiblen chlorophyllkörperchen auffangen.
lichtenergie ermöglicht der vegetation, die von anderen lebewesen ausgeatmete kohlensäure aufzuspalten, mit wasser zu verbinden und zu jenem energiereichen elementarzucker (glukose) zu synthetisieren, der die ausgangsbasis aller organischen verbindungen und die grundlage der ernährung bildet.

aristoteles und andere philosophen der antike sprachen von der irdischen materie als ungeformte, dunkle urmasse, als chaos.
diesem stellten sie den kosmos, die ordnende, gestaltende lichtkraft gegenüber.
wenn kosmische harmonien das chaos durchdringen, nimmt die schöpfung gestalt und form an. und schliesslich wird so die materie verlebendigt und beseelt.

in diesem sinn ist auch die funktion der grünen vegetation zu verstehen. pflanzen verbinden die dem licht innewohnenden, organisierenden, ordnenden kräfte mit der amorphen, chaotischen materie.

nicht nur die sonne, sondern auch der mond und die planeten vermitteln den lebewesen ordnende impulse.
wenn wir naturgemäss gezogene getreide, früchte und gemüse essen, wirken die von den pflanzen vermittelten kosmischen lichtkräfte dann auch aufbauend, ordnend und harmonisierend auf unseren organismus. dies kann sogar bis zur harmonisierung unserer gefühle und gedanken reichen.

das wunderbare geschehen, das unsere wissenschaft als photosynthese bezeichnet, beschrieben die alten inder auf der grundlage tiefer meditation und innerer schau. sie erlebten pflanzen als hoch entwickelte wesenheiten, die sich im zustand tiefer samadhi befinden.
unbewegt, in der erde fest verwurzelt, geben sie sich ganz dem himmel hin und nehmen dabei die im licht vorhandenen und von sonne und mond und sternen ständig herabstrahlenden schöpferischen urharmonien in sich auf. sie „verspeisen“ kosmische und stellare energien, um sich dann selbst als opfer hinzugeben, wenn sie sich von anderen verspeisen lassen.

wenn mensch oder tier ihren hunger an den früchten, knollen, blättern, stengeln und samen einer pflanze stillen, dann werden kosmische licht- und wärmequanten in körperwärme umgewandelt, aber auch in die wärme der gefühle, die hitze der leidenschaft und das innere licht des bewusstseins.
… auch als sichtbar gewordenes om, als urton, wurde das licht, welches die pflanzenwesen ständig meditieren, aufgefasst. urlicht und urton teilen sich, sie spalten und zersplittern sich in die unzähligen schwingungen, welche die kosmische harmonie ausmachen. und in jeder schwingung – so sahen es die vedischen seher – konnte sich eine entsprechende göttliche wesenheit, eine deva oder ein engel, verkörpern.

so konnten die seher sagen, dass die pflanzen kosmische wesenheiten in sich aufnehmen. in pflanzengestalt treten diese ins materielle dasein. jede pflanzenart ist, je nachdem wie sie sich gegenüber dem licht und den kosmischen rhythmen verhält, empfänglich für die ihr entsprechenden devas.

indem die menschen bestimmte pflanzen, speisen, heilmittel oder geistesbewegende psychodelika bereiten, ermöglichen sie einer solchen devawesenheit, den makrokosmos (die äussere natur) zu verlassen und in den menschlichen mikrokosmos einzukehren, um dort ihre wirkung zu entfalten. im menschlichen mikrokosmos manifestieren sich diese engel und gottheiten dann in unterschiedlich nuancierten stimmungen und gefühlen, in träumen und gedanken, intuitionen und inspirationen. …
… jede pflanzenart hat eine eigene, charakteristische schwingung, die sich auf den menschen, der sie zu ihr nimmt, überträgt. diese schwingung ist ausdruck davon, wie sich die jeweilige art gegenüber den einströmenden kosmischen impulsen, vor allem zur sonne, verhält.

manche gewächse bevorzugen schattige standorte, manche die direkte sonne, manche mögen es heiss, andere kühler, manche öffnen ihre blüten früh am morgen, andere spät am nachmittag, wiederum andere nach sonnenuntergang. …
jede pflanzenart hat also ihr eigenes verhältnis zu dem einströmenden kosmischen licht. jede art nimmt eine andere lichtqualität auf, baut sie in ihre zellen und gewebe ein und vermittelt sie dann an jene weiter, die sie als nahrung verzehren.

wir haben die freiheit zu entscheiden, welche nahrung wir zu uns nehmen und können dadurch selbst bestimmen, welche kräfte wir in uns stärken und fördern wollen. wir bestimmen, ob engel (devas) oder dämonen in unseren mikrokosmos einzug halten. so wird die nahrung, die wir auswählen, zu unserem selbst erzeugten schicksal. ernährung ist, richtig verstanden, karmaträchtig.
… derartige erkenntnisse sind nicht nur dem asiatischen kulturkreis eigen. auch bei uns gab es immer wieder stimmen, die darauf hinwiesen: „sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist“, so formulierte es der französische schriftsteller und gastronom brillat-savarin. …

aus wolf-dieter storl „bekannte und vergessene pflanzen und gemüse“

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